Online Marketing Bremen

Ins Online Marketing bin ich nach und nach über die Homepage-Erstellung für Selbstständige und kleine Unternehmen gestolpert. Ich beschäftige mich also nicht nur mit der reinen Technik, sondern auch mit dem ganzen drum herum: Strategie, Konzeption, Beratung, Entwicklung, Umsetzung und mehr.

Warum brauchen Unternehmen eigentlich Online Marketing?

Kurz gesagt: Weil online ganz neue Kunden erreichbar sind.

Jeden Tag suchen Kunden über Google nach Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen. Sie informieren sich auf Facebook über Neuigkeiten, wollen Kurzinfos auf Twitter oder schauen die Öffnungszeiten auf der Homepage nach.

In vielen Branchen ist Online Marketing noch gar nicht so verbreitet. Ich sehe das vor allem im Bereich Online Marketing und umzu: Für viele Suchanfragen nach regionalen Unternehmen finden sich nur veraltete Homepages, die kaum weiterhelfen. Hier hat der Suchende schon Glück, wenn er passende Einträge aus Branchenverzeichnissen oder Ergebnisse aus Google Maps angezeigt bekommt.

Das hat natürlich auch seine Vorteile. Wer hier zuerst den „Werkzeugkasten“ Online Marketing einsetzt, hat leichtes Spiel und kann die neuen Kunden zuerst abholen.

Die Internetgemeinde hat gelacht, als Angela Merkel im Jahr 2013 das Internet als Neuland bezeichnet hat. Im ersten Moment habe ich auch geschmunzelt. Dann habe ich auf meinen Geschäftsalltag geguckt und gemerkt, dass sie völlig recht hat. Wer schon mal versucht hat, auf Google einen passenden Handwerker oder Dienstleister vor Ort auszuwählen, wird wissen, was ich meine.

Online-Marketing-Kanäle

Grundsätzlich gibt es sechs verschiedene Kanäle im Online Marketing:

  1. Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO, auch organische Suche genannt)

    Der Klassiker: Jemand sucht auf Google, Bing oder einer anderen Suchmaschine und findet deine Homepage, weil die Suchmaschine deine Seite anzeigt.

  2. Suchmaschinenwerbung (kurz: SEA, auch bezahlte Suche genannt)

    Bei diesem Weg werden Anzeigen in der Suche geschaltet. D. h. neben den organischen Ergebnissen, die Suchmaschinen kostenlos anzeigen, tauchen bezahlte Anzeigen auf.

  3. Social Media

    Damit werden Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke zusammengefasst. Auch hier gibt es die Möglichkeit, bezahlte Anzeigen zu schalten.

  4. Displaywerbung

    Bei der Displaywerbung werden Werbebanner auf anderen Homepages geschaltet. Das sieht man z. B. häufig bei Tageszeitungen und anderen Medien.

  5. E-Mail-Marketing

    Hier geht es darum, sich eine Liste von E-Mail-Empfängern aufzubauen und möglichst regelmäßig mit Angeboten, Informationen und mehr zu versorgen.

  6. Affiliate-Marketing

    Auch Empfehlungsmarketing genannt. Jemand macht online Werbung für dich und bekommt eine Provision, wenn er Interessenten oder Kunden vermittelt. Das sind quasi die modernen Handelsvertreter.

  7. Online-PR, Bloggen, Online-Netzwerken & Co.

    Klassische Pressemitteilungen können mittlerweile online verteilt werden. Daneben gibt es unzählige Blogs, Online-Portale, Foren und mehr Webseiten, die sich mit den verschiedensten Themen beschäftigen. Diese Seiten zu entdecken, sich dort einen Namen zu machen und online Kontakte zu knüpfen ist inzwischen ein eigener Online-Marketing-Kanal.

Jeder Kanal hat seine Eigenheiten und funktioniert etwas anders. Deshalb gibt es selten Profis, die in allen Bereichen wirklich gut sind. So habe ich auch meinen Schwerpunkt:

Suchmaschinenoptimierung

Neben E-Mail- und Affiliate-Marketing konzentriere ich mich vor allem auf Suchmaschinenoptimierung in Bremen (kurz: SEO, vom englischen Wort „Searchengineoptimization“). Das hat einfach mit meinem Hintergrund zu tun: Richtiges SEO setzt eine technisch und inhaltlich einwandfreie Homepage voraus. Da ich mit Homepages angefangen habe, war es nur der nächste logische Schritt, die Homepages auch für die Suchmaschinen zu optimieren.

Außerdem finde ich die technischen Hintergründe spannend. Im Rahmen meines Wirtschaftsinformatik-Studiums habe ich von Grund auf gelernt, wie Computer zusammengesetzt sind, wie genau das Internet als solches technisch funktioniert und wie Computer eigentlich Informationen & Daten verstehen. Mich hat schon immer fasziniert, wie komplexe Sachverhalte des realen Lebens auf einfache Nullen und Einsen reduziert werden können, nur damit am Ende hübsche Grafiken und Auswertungen herauskommen.

Da eine Suchmaschine nichts anderes als ein Computer ist, der andere Computer möglichst gut verstehen möchte, spielt das also genau meinen Interessen zu :)

Conversion Optimierung

Wenn die BesucherInnen schließlich über Google & Co. auf die eigene Webseite kommen, ist erstmal noch kein Geld verdient. Das klingt im ersten Moment so trivial, aber trotzdem sehe ich viele Unternehmen, die nur fleißig an ihrem Traffic (ihren Besucherzahlen) arbeiten. Doch all der Fleiß nützt nichts, wenn aus den BesucherInnen hinterher keine Kunden werden. Genau darum geht es bei der Conversion Optimierung: Den Weg vom ersten Homepage-Besuch zum Kunden zu ebnen.

Damit das klappt, muss einiges in Stellung gebracht werden: Die Homepage muss übersichtlich und verständlich aufgebaut werden. Die verschiedenen Leistungen müssen nachvollziehbar dargestellt werden. Kommunikation ist immer komplex, aber bei Homepages wird es noch schwieriger: Wir wissen heutzutage nicht mehr, ob der Besucher gerade am Schreibtisch oder in der Bahn sitzt und ob er sein Handy, Tablet oder normalen PC benutzt. Je nachdem können wir unsere Informationen ganz anders darstellen. Ich finde es einfach spannend, wie viele verschiedene technische, menschliche und wirtschaftliche Faktoren an diesem Punkt zusammenkommen.

Online Marketing: Was ich nicht mache

Da ich mich lieber auf wenige Sachen spezialisiere und dafür richtig gut mache, gibt es eigentlich viele Online-Marketing-Themen, die ich nicht mache. Ich mache z. B. keine bezahlten Anzeigen (egal ob Displaywerbung, bezahlte Ergebnisse in Suchmaschinen oder ähnliches) und kümmere mich nur wenig um Social Media.

Vor allem mache ich nur äußert selten einmalige Projekte (neudeutsch „On-Off-Projekte“ genannt). Mir macht es wesentlich mehr Spaß, langfristig & kontinuierlich an einer kleinen Zahl von Projekten zu arbeiten. So kann ich langfristig Zeit, Mühe & Schweiß investieren und wir können gemeinsam die Früchte ernten.

Hinzu kommt meiner Meinung nach ein Widerspruch, den ich bei klassischen Werbeagenturen feststelle: Viele Agenturen haben Kunden aus der gleichen Branche. Sie werben sogar damit, in welchen Branchen sie bereits Erfahrung haben und dass sie sich dort besonders gut auskennen. Dadurch treten sie aber schnell in Wettbewerb mit sich selbst, wenn die Kunden nicht nur in derselben Branche, sondern auch dieselben Regionen und ähnliche Zielgruppen anzielen.

Stell dir mal vor, deine Agentur arbeitet gleichzeitig für deinen Konkurrenten. Sie verspricht dir und deinem Konkurrenten jeweils beste Platzierungen in den Suchergebnissen zu erzielen. Das macht für mich einfach keinen Sinn.

Ich nehme einen Kunden also nur an, wenn ich in seiner Branche, für seine Zielgruppe und seine Region noch keinen anderen Kunden habe.